Notfalls werden die Landwehrmänner der Neurussischen Armee nach Schirokino zurückkehren

В случае необходимости ополченцы вернутся в Широкино

ischtR. Ischtschenko im Interview 10.01.2015 Übersetzt aus dem russischen: Thomas

Die Entmilitarisierung des ehemaligen Kurortes Schirokino, der sich zwischen Mariupol und Nowoasowsk befindet, hat einen riesigen Windstoß der Kritik an die Adresse der Führung der Donezker Volksrepublik hervorgerufen. Ob Kiew einen ähnlichen Schritt gehen wird?

Rostislaw Ischtschenko, Kommentator von МИА „Russland heute“, hat in einem Kommentar der Nachrichtenagentur „Charkow“ erzählt, dass die ukrainischen Behörden die Truppen von den westlichen Ortsrändern Schirokinos nicht abziehen werden und damit fortsetzen werden, die Städte der Donezker und Lugansker Volksrepubliken zu beschießen.

«Natürlich wird Kiew bei der Entmilitarisierung nicht mitziehen. Eigentlich, um solche Schlussfolgerung ziehen zu können, muß man nicht superklug sein, man muss nur die Kampfzusammenstöße, den Beschuss und die übrigen kleinen «Freuden» sehen, die auf Initiative Kiews an der ganzen Frontlinie nördlich von Schirokino andauern», — hat der Experte mitgeteilt.

Seiner Meinung nach wurde einer der heissesten Punkte des Donbass aus zwei Gründen entmilitarisiert:

Erstens demonstriert die Landwehr damit erneut die Angemessenheit und ihre Bestrebungen, in friedlicher Weise den Konflikt zu regeln und möchte es natürlich auch nicht verpassen, eine gute und entsprechend demonstrative Geste zu machen.

«Und schließlich, wenn der Kampf wieder anfangen sollte, dann wäre es wünschenswert, dass die Truppen Kiews als Schuldige zu erkennen sind», — hat Ischtschenko erklärt.

Zweitens hat der Experte bemerkt, dass der Ort vom ständigen Beschuss zerstört war und mindestens 80% der Einwohner bereits weggefahren sind. Und wenn Kiew ihn nicht komplett besetzen sollte, bedeutet das, wenn es nötig ist, kann man ihn ja wieder einnehmen. Ischtschenko hat betont, dass wenn die ukrainischen Militärs in den Ort im Falle des Anfanges einer aktiven Phase des Konfliktes doch hineingehen sollten, kann man sie sehr entspannt mit der Artillerie in dem leeren (ohne Bewohner) Ort bügeln.

«Im Allgemeinen und unter Berücksichtigung dessen, dass der Krieg im Donbass seit langem auf der Höhe der Opposition Russlands und der USA geführt wird, wobei vorerst beide Seiten die Taktik sich zu belagern bevorzugen und man auf nicht erzwungene Fehler des Gegners wartet, ist es seit langem höchste Zeit, sich daran zu erinnern, dass auch die Taktik der Kampfabteilungen der Armeen der DVR/LVR nicht der klassischen Vorstellung von der Führung des Kampfes exakt entspricht, besonders jetzt im Bürgerkrieg nicht», hat der Experte geendet.

Wir werden uns daran erinnern, dass am 01. Juli die Truppen der Donezker Volksrepublik die Siedlung Schirokino einseitig zur entmilitarisierten Zone erklärt haben. Schon am nächsten Tag waren die Landwehrmänner aus der Siedlung abgezogen, was durch die Beobachter der OSZE bestätigt wurde. In Kiew wurde die Initiative der DVR nicht unterstützt, die ukrainischen Militärs sind noch immer nicht im Begriff, die Positionen unweit Schirokinos zu verlassen. Früher hat der Chef der Donezker Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, erklärt, dass die einseitige Entmilitarisierung Schirokinos seitens der DVR eine Geste des guten Willens war.

Invictus maneo!

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